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Jubel, Trubel, Informatik

Für welche Klassenstufe?

7. bis 10. Klasse

Maximale Klassenstärke?

32

Dauer?

6 Stunden

Im Projekt "Jubel, Trubel, Informatik" werden die Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, einen großen Darmstädter Jahrmarkt zu organisieren. Dazu muss eine ganze Menge organisatorischer Probleme und Bestimmungen gelöst bzw. erfüllt werden. Hinter allen Aufgaben stehen informationstechnische Grundprobleme, die Informatikerinnen und Mathematiker seit Jahrzenten oder sogar Jahrhunderten beschäftigen. Der soziale und alltägliche Kontext zu den jeweiligen Problemen, so wie auch die benötigten Hilfestellungen werden anhand von unterhaltsamen Zeitungsartikeln und Magazinen erläutert. Die Workshops fordern eine eigenständige Auseinandersetzung mit den Problemen. Wie im Strom für die Insel-Projekt legen wir den größten Wert auf die Förderung des Konzepts der Modellbildung und Optimierung, sowie der Problemlösefähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Alle Stationen wurden so konzipiert, dass sie ohne spezielles Vorwissen gut bewältigt werden können, wobei die Zusammenarbeit in der Gruppe eine Hauptrolle spielt.

Einverständniserklärung der Eltern
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Einverständniserklärung der Lehrenden
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Infoblatt für Lehrende
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Anmeldung

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Impressionen

Erfahrungen

JAHRMARKTSPLANUNG IM LERNLABOR

Wir möchten allen Interessierten die vielfältigsten Einblicke in unsere Arbeit und in unsere Workshops geben. Wer wäre also besser dafür geeignet, davon zu berichten, als unsere Besucher selbst? Lukas Hemmje, Schüler der FES Pfungstadt hat im Namen seiner Klasse einen Bericht verfasst. Viel Spaß!

Wir, die Klasse G8b der FES Pfungstadt, haben am 26.Mai 2014 einen Ausflug in das Lernlabor der TU-Darmstadt unternommen.

Nach einer halbstündigen Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kamen wir im Lernlabor an. Dort stellten uns die Fachkundigen der TU das diesjährige Projekt vor. Im Rahmen eines Jahrmarkt-Szenarios sollten wir, aufgeteilt in verschiedene Gruppen, Probleme mit Techniken aus der Informatik lösen. Zur Einführung in das Szenario wurde uns ein kurzes Animationsvideo vorgeführt das uns die verschiedenen Probleme bei der Planung eines fiktiven Jahrmarktes vorstellte. Im Anschluss an die kurze Vorführung wurden wir in Gruppen aufgeteilt, die sich mit jeweils einem der verschiedenen Probleme auseinandersetzten: Eine Gruppe beschäftigte sich zum Beispiel mit der Aufstellung der Stände, wobei Konflikte zwischen den Standbesitzern beachtet werden mussten. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit den Wegen von Parkwächtern und Lieferwägen die möglichst effizient gestaltet werden sollten. Des Weiteren sollte sich z.B. eine andere Gruppe mit der Verkabelung einer Geisterbahn auseinandersetzen.

In diesen und weiteren Gruppen arbeiteten wir zunächst in einer ersten Arbeitsphase, der sich eine Pause anschloss, an den grundlegenden Vorgehensweisen zur Lösung des jeweiligen Problems. In den Pausen war es auch möglich sich mit der interaktiven Ausstellung zum Thema Informatik, die parallel zu dem Projekt läuft, zu beschäftigen.

Nach der ersten Pause folgte die zweite Arbeitsphase, in der wir unsere Problemlösungen in Präsentationen zusammenfassten und uns mit themenverwandten Problemen beschäftigten. An diese Arbeitsphase schloss sich die Mittagspause an. Zum Abschluss des Tages präsentierte jede Gruppe nach der Mittagspause den anderen ihr Problemlösungen und Arbeitsergebnisse in den bereits vorbereiteten Präsentationen.

Wir fanden, dass dies eine sehr interessante Projektarbeit zum Thema Informatik war.

Lukas Hemmje

(c) 2015 - Didaktik der Informatik TU Darmstadt

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